Kreation des Internet-Auftrittes des Projektes Alpine Peace Crossing
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Ernst Löschner: Konzept und Redaktion
Paul Pipal: Projektleitung
Gustav Gschossmann: Art Direktion, Kreation
Markus Krumpöck: Programmierung
Auftraggeber: Nationalpark Hohe Tauern
In den Sommermonaten 1947 sind tausende jüdische „displaced persons“ – in Gruppen von jeweils ca. 200 Personen – über den 2.634 m hohen Krimmler Tauern nach Südtirol geflüchtet und von dort weiter nach Genua mit Ziel Palästina. Österreich, und besonders Salzburg, waren nach dem Ende des 2. Weltkriegs zur Drehscheibe des Exodus für 200.000 Juden aus Zentral- und Osteuropa geworden. Die Grenze nach Italien war ihnen versperrt. Der bis zu 10-stündige Fußmarsch über die Hohen Tauern war die anstrengendste und spektakulärste Fluchtroute für 5.000 Männer, Frauen und auch Kinder. Dennoch handelt es sich um ein nahezu vergessenes Kapitel österreichischer Nachkriegsgeschichte.
Ernst Löschner startete daher – zum 60-jährigen Gedenken an diese Flucht – eine Initiative, unterstützt von seiner Bank BNP Paribas S.A., um diese Menschen und jene, die ihnen bei der Flucht geholfen haben, mit einer Gedächtnisüberquerung zu ehren, Schritt für Schritt auf demselben Weg dieser verängstigten, aber entschlossenen Menschen. Die Gedächtnisüberquerung soll daran erinnern, was war; sie soll gleichzeitig Anlass sein, die weltweit aktuelle Flüchtlingssituation 2007 zu thematisieren. Die Mündung des Projektes ist daher ein internationaler Friedensappell.